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Der Auerberg: eine
Insel ländlichen Friedens
In nur wenigen Fahrminuten von der
Autobahn München-Salzburg ankommend, werden Sie in unserer
Umgebung unwillkürlich das Tempo zurücknehmen. Hier
enden alle größeren Straßen, und sie werden
von Anblicken begrüßt, die zeitlos sind: von gelegentlich
auftauchenden Einzelhöfen, und dazwischenvon weiten Wiesen
und kleinen Wäldern.
Der Auerberg, auf dem unser Hof in 800 Metern Höhe liegt,
ist zwar die erste Anhöhe der Alpen, jedoch noch kein
Berg im üblichen Sinn. Er ist vielmehr ein langgezogener,
hügeliger Höhenrücken, auf dem sich, so hat's
den Anschein, vor langer Zeit gerade mal so viele Höfe
angesiedelt haben, dass jedem von ihnen um sich herum genügend
Land und Wald bleibt, um in alle Zukunft selbständig
bleiben zu können.
Daran hat sich seitdem kaum etwas geändert. Es gibt kein
Ortszentrum, dafür ein Netz schmaler Fahrwege, das die
einzelnen Höfe miteinander verbindet. Ja nicht einmal
eine Kirche gibt es, die doch bekanntlich zu jedem Bayerischen
Dorf gehört - dafür einige idyllisch gelegene Kapellen.
Die markanteste von ihnen, Effenstädt, stellt gleichwohl
einen Orientierungspunkt dar: Am "Verkehrsknotenpunkt"
von vier Wegen gelegen, wacht sie darüber, dass sich
nicht mal zufällig zwei Autos dort begegnen.
Da müssen Sie wohl in Kauf nehmen, dass Sie nicht um's
Eck herum einkaufen gehen können. Darüber können
Sie sich jedoch in dem urigen Berggasthof "Hocheck"
hinwegtrösten, den Sie, auf dem höchsten Punkt des
Auerberg gelegen, von unserem Hof in einem kurzen Spaziergang
erreichen können. Dieser stellt das heimliche Zentrum
der Auerberg-Gemeinde dar, denn ein Wirtshaus lassen wir uns
doch nicht nehmen.
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